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Tagesstadt

Die Tagesstadt soll Angebote für 200-300 Tagesgäste im Alter von 10 bis 25 Jahren bieten. Jüngere Kinder oder Geschwisterkinder unter 10 Jahren können im Mütterzentrum, in der sich das Spielhaus für die Kleinen befindet  betreut werden.
In durchschnittlichen Familien bieten Eltern ihren Kindern im Lauf ihrer Erziehungszeit eine ganze Palette von Möglichkeiten an, aus denen sich die Kinder, je nach ihren Neigungen und Begabungen, etwas für ihr Berufs- und Erwachsenenleben aussuchen, um später ein erfülltes Leben führen zu können. Etwa 10 bis 20 % der Eltern in der Bevölkerung sind aus Zeit-, Geld-, Krankheits- oder psychologisch bedingten Gründen dazu nicht in der Lage. Diese Kinder kosten den Staat später enormen Einsatz und Geld, wenn sie nicht rechtzeitig, in ihren Begabungen und Fähigkeiten, angemessene Aufgaben für ein sinnerfülltes Leben finden.
 
Ein Beispiel aus Ruanda: Dort gibt es einmal im Monat für jeden Bürger des Landes „Umuganda“, d.h. jeder Bürger ist verpflichtet einen Tag im Monat kostenlos für das Allgemeinwohl zu arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass viele Bürger, denen dies möglich ist, freiwillig eine Stunde im Monat für Ihre jungen Menschen an Zeit, Geld oder Sachmitteln einbringen wollen, damit sie angenehmere Bedingungen z.B. weniger Kriminalität und mehrRespekt erwarten können. In ganz Deutschland wird für diese Jugendstadt geworben: „Eine Stunde im Monat für Berlin“. Jeder Bürger ist stolz auf seine Hauptstadt und trägt mit Verantwortung. Auch Nicht-Berlinern kann hier ein Kennenlernen Berlins mit ein paar Stunden Arbeitseinsatz angeboten werden.
Daher kann die Tagesstadt auch mit drei hauptamtlichen Betreuern  auskommen.
Der Bau der Jugendstadt soll von den jungen Leuten der Wohnstadt, zusammen mit professioneller Begleitung durchgeführt werden.


Bei süchtigen Jugendlichen müssen es so viele gute Angebot wie möglich sein, um von der Droge wegzukommen. Wenn das nichts nützt, werden die Jugendlichen nach außerhalb des Geländes begleitet und bei Wunsch in eine Spezialeinrichtung in Berlin oder im Bundesgebiet vermittelt. Voraussetzung ist jedoch immer, dass der Jugendliche das wünscht. Bei ernsthafter Suchterkrankung ist immer professionelle Hilfe notwendig, die die JB nicht leisten kann.

Senioren und junge Menschen können sich in der Tagesstadt zu interessanten Tätigkeiten treffen und mancher Senior fände den einen oder anderen jungen Menschen mit Interesse, Neigung oder Begabung und wiederum mancher junge Mensch ein Vorbild.
Wenn die Jugendstadt erfolgreich ist, kann sie für jede Hauptstadt der Welt ein Modell werden.
In der Jugendstadt werden Werte eingeübt wie Demokratie, Ökologie, Gewaltlosigkeit, Diskussionsfähigkeit und Toleranz. Die Grundlage ist das Konzept der "Gewaltfreien Kommunikation" nach Marshall Rosenberg.
Es können die eigenen Interessen, Fähigkeiten, Neigungen und Begabungen herausgefunden und eingeübt werden.


Es gibt vorgegebene Regeln, die von den Jugendlichen mit dem Eintritt in die Jugendstadt unterschrieben werden müssen, und Regeln des täglichen Lebens, die von den Jugendlichen selbst ausgearbeitet werden.
 
Die Angebote und Kurse finden täglich von 10 bis 22 Uhr statt.
 
Das Gelände, von etwa 25 ha oder 25000 qm  übernimmt der Verein nur zur Nutzung . Alle Einrichtungen, die gespendet und gebaut werden bleiben Eigentum der Stadt.

Da das Konzept auf billigem Wohnen gegen ein paar Stunden Arbeit pro Woche basiert, sind etwa 1000 Wochenarbeitsstunden von Begleitern für die jungen Menschen möglich, was soweit gewünscht, eine eins-zu-eins Begleitung sicher stellt. Drei Angestellte, für die Wohnstadt, drei Kräfte für die Tagesstadt und drei Angestellt für das Zentrum mit dem Büro,  sind zur Führung der JB, wenn sie fertiggebaut ist, nötig.

Der  Verein (Jugendstadt Berlin e.V.) versucht die nötigen Mittel für den Bau und den Betrieb aufbringen, sofern die Stadt das Grundstück zur Nutzung zur Verfügung stellt. Von der Stadt sind nach der augenblicklichen Lage  keine Mittel zu erwarten. Die Aufbauzeit wird etwa 8-10  Jahre dauern, danach sollte sich das Projekt  über Mieten, Eintritt (1 € pro Tag),  über EU- und Landesförderung, über Sponsoren und Spenden selbst tragen. Es gibt auch die Möglichkeit den Eintritt in die Tagesstadthäuser zu verdienen .

 
Die Vorsitzende des Vereins war 30 Jahre als Lehrerin im Münchner Norden als Fachlehrerin für Hauswirtschaft und Werken tätig, hat vier eigene Kinder und fünf Enkelkinder. Außerdem hat sie ein Diplom von einer Hotelfachschule.

 
Eine Kinder- und Seniorenstadt soll angeschlossen werden, nach dem Prinzip: Senioren ab 60Jahren wohnen für 100 € in einer eigenen Stadt und geben, so lange sie können, pro Woche 4 Arbeitsstunden in die Kinderstadt, wo elternlose Kinder in der Art eines SOS-Kinderdorfs leben. Diese "Städte" sind ebenfalls mit einem gemeinsamen Zentrum ausgestattet und können von der Arbeitszeit der Jugendstadt profitieren. Sie brauchen eine je eigene Leitung und Struktur.
 
 
 
Bereiche in der Tagesstadt: Das Zentrum beinhaltet: Küche und Ess- und Versammlungsraum, gemeinsam für Wohn- und Tagesstadt und das Büro mit dem Eingangsbereich.
Weiter sind geplant: Sportstätten für Innen und Außen, Werkstätten für Metall, Holz und Ton, Spielhaus (ab 10 Jahre), Schul- und PC-Haus, Literatur- u. Schreibwerkstatt,  Musikhaus mit Instrumenten und Übungsräumen, Religion- Ethik- und Philosophiehaus, Wissenschaftshaus,  Sprachenhaus, Kunsthaus  Politikhaus, Gartenhaus, Medizin- und Therapiehaus, Rechtshaus, Filmhaus u.a. Siehe Übersicht der Themenhäuser.  Natürlich liegt der Schwerpunkt auf Sport und Bewegung und ist von den Angeboten der Sponsoren abhängig.  
 
Erwachsene können in den entsprechenden Häusern vortragen oder mit den Jugendlichen arbeiten und spielen, wenn ihre Angebote interessant und gewünscht sind. Das Büro koordiniert und veröffentlicht täglich die Angebote.

Es ist das Anliegen des Vereins, dass Familien, Kinder und Jugendliche nicht nur finanzielle Stütze bekommen, wenn sie es nötig haben, sondern auch  so früh wie möglich Anregungen,  Begleitung und viele Vorbilder.


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