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Zentrum:



Das Zentrum besteht aus 1. Ess- und Versammlungsraum,
2. Küche und 3.
Büro mit Gesprächs- und Empfangsraum.  
 
Das Zentrum ist von 22.30 bis 10 Uhr morgens geschlossen. Wenn Übernachtungs-Jugendliche (nach Absprache mit den Eltern) anwesend sein sollten, ist eine Nachtwache nötig, die für die Video-Aufsicht zuständig ist. Nachtwachenstunden werden doppelt gezählt. Normalerweise ist jedoch im Don-Bosco-Zentrum in Marzahn bereits eine Möglichkeit zum Übernachten gegeben, sodass die JB hierfür keine Veranlassung sieht und junge Menschen dorthin begleitet werden können.

1. Im Essraum gibt es jeden Tag ein gesundes biologisches Basisessen: Obst, Suppe, Gemüse, Brot, Butter, Reis, Hülsenfrüchte und Yoghurt. Ein Essen kostet ebenso wie der Eintritt 1 €. Das Geld kann verdient werden, z.B. mit dem Bearbeiten eines Tests, einer Extrastunde Arbeit und der Bestätigung durch einen Betreuer oder einer erfolgreichen "Giraffenintervention" (Siehe unten). An einem Tag können jedoch nicht mehr als 5 € von den Tagesstadtbesuchern verdient werden.
Der Essraum ist auch gleichzeitig Versammlungsraum.

2. Die Küche wird in Gemeinschaftsarbeit geführt. Verantwortlich für Essen und Sauberkeit ist die Leitung des Zentrums eine diplomierte Hauswirtschafterin. Die Nahrungsmittel werden als Spenden von den Jugendlichen der Wohnstadt in den Berliner Läden abends eingesammelt.
 
3. Das Büro
Jede Person für Wohn-und Tagesstadt bekommt für den jeweiligen Tag  über das Büro eine Chipkarte, mit der die Häuser geöffnet werden können. Die Diensthabenden lassen die Jugendlichen die Regeln unterschreiben, schlagen täglich das Programm an ein schwarzes Brett, oder eine digitale Tafel, geben die Begleitzettel aus, und empfangen die Gäste. 
Auch die Kasse wird im Büro verwaltet und die Bücher sind immer vollständig einzusehen.
Es wird  dort einen PC geben, der die  Daten der Jugendlichen verwaltet. Die Jugendlichen können sich hier, wenn sie wollen, einen Nachweis über ihren Aufenthalt und ihre Tätigkeit ausdrucken lassen. Das Büro führt über jeden Jugendlichen und jeden Besucher eine Mappe, davon sind die jungen Menschen unterrichtet.
Im Büro ist immer ein „Entscheidungsträger“, der einteilt, welche Personen was machen können, und der zu einer Krisenintervention fähig ist. (Einer der neun hauptamtlichen Angestellten.)

Für die  Aufsichtspflicht ist es erforderlich, dass auf den Monitoren im Büro durchgehend alle öffentlichen Tagesstadträume einzusehen sind. Bei Schwierigkeiten kann sofort eingegriffen werden. Ebenso werden die Freiräume der Tagesstadt über Kameras, Monitore und zwei bis 4 eingeteilte Jugendliche aus der  Wohnstadt beaufsichtigt.
Waffen, Messer, Drogen, Zigaretten und Alkohol sind auf dem Gelände verboten. 
Wer betrunken oder high ist, kommt in einen Schlafraum und kann erst, wenn er wieder nüchtern ist, eine Chip-Karte bekommen. Nur mit dieser können die Tageshäuser betreten werden. Es wird dann vorher ein Einzelgespräch geführt, wofür ein Gesprächs- und Empfangsraum vorhanden ist.
Bei der Einführung im Büro wird den Jugendlichen erklärt, dass ihre Konflikte und Ideen für uns willkommen sind, genauso, wie ihr Frust. Es lohnt sich, das Frustpotential mit uns zu teilen. Wir können helfen, es in positive Energie zu verwandeln, wenn guter Wille besteht.

I
nternetanschluss ist im PC Haus  mit etwa 16 PCs. Dort kann jeder das Internet besuchen und bekommt Hilfe. Alle PC-Freaks sollen Möglichkeiten bekommen, ihre Fähigkeiten zu testen und zu verbessern.
Wer im PC Haus Gewaltvideos, Pornofilme, rechts - oder linksradikale Gruppierungen oder Gedankengut oder schwarze Magie abruft und anschaut oder sonstige zerstörerische Thematik besucht, wird beim nächsten Besuch der Tagesstadt anstelle von Arbeit  zu einem Gespräch einzeln oder in einer Gruppe gebeten.  Es werden nach klärenden Gesprächen Spezialisten zu diesen Themen gesucht, die Gefahren und Auswirkungen dieser Themen klarmachen können, persönlich oder in Sendungen. Mit den Jugendlichen wird dann ein Termin ausgemacht, an dem ein zweites Gespräch folgt.
Wenn Jugendliche dann weiterhin diese Sendungen abrufen, werden sie, wie bei Drogen, Rauchen und Gewaltanwendung eingestuft, und der Ausschluss zum Besuch der Tagesstadt wird besprochen.
Eventuell sollten solche Jugendliche, wenn sie wollen, dann von Sozialpädagogen professionelle persönliche Begleitung bekommen.

Zur Absicherung der Projektleitung, zur Sicherheit der Kinder und Jugendlichen und zum Schutz der zum Teil sehr kostbaren Ausstattung der Räume halten wir es
in der Tagesstadt für notwendig, aus Verantwortung vor den Eltern und den Sponsoren, eine ständige Aufsicht einzurichten. Da dies aber aus Kostengründen und wegen der vielen Räume (in der Tagesstadt ca 25x10=250)
nicht mit Personal abgedeckt werden kann, gibt es eine Videoaufsicht, wie sie auch in Museen oder in Verkehrsmitteln heute üblich ist. Hierüber kann auch persönliche Begleitung oder Hilfe vom Zentrum angefordert werden. Auf Monitoren
im Zentrum werden die Räume  beobachtet.
Jugendliche und Besucher sind von vorne herein darüber informiert. Dies zu akzeptieren ist eine Voraussetzung,  die  Räume der Jugendstadt zu nutzen. In Discos wurde das System bereits erfolgreich angewendet und Gewaltanwendung bis zu 75 % verringert.
Wenn ein Raum der Tagesstadt mit der Chipkarte betreten wird, schaltet sich die Videokamera ein.
Fällt eine Kamera aus, löst das im Zentrum auf dem Monitor Alarm aus.

 Die Chip-Karte
Über das Chip-Karten-System sind die PCs in den  Räumen der Tagesstadt zugänglich. Sie sind mit  Themen, die den einzelnen Häusern entsprechen programmiert, aber nicht am Internet. Alle Leute, die Vorträge halten wollen, werden gebeten, diese auf einer Jugendlichen verständlichen spannenden und ansprechenden Präsentation zusammenzufassen und den Test gleich anzuhängen. Wer dazu nicht in der Lage ist, bekommt Hilfe vom Büro oder Jugendlichen, die das können. Die PCs werden mit den Karten aktiviert, und die benützten Programme auf den Karten gespeichert. Dies dient nicht nur dem Nachweis, was gemacht wurde, sondern auch den Gesprächen mit den Begleitern und dem Kennenlernen der Interessen der Jugendlichen. Die Jugendlichen können  stolz sein auf ihre Leistungen, wenn sie die Aufgaben gelöst haben. Die Euros, die für Arbeit erworben wurden, können in Essen,  Eintritt, Laden und ev. Fahrtkosten umgesetzt werden. Nach den Interessen der jungen Menschen werden  die Begleiter ausgesucht.
 Die Karten kosten 5 €. Wer sie verliert muss neu zahlen. Sie werden jeden Tag neu aufgeladen.
Die Tagesstadt-Jugendlichen geben diese Karte beim Verlassen der JB wieder ab, sie bleibt im Zentrum und wird täglich neu geladen.  Die Wohnstadt-Jugendlichen brauchen eine permanente Karte für ihre Zimmer und die Räume der Tagesstadt-Häuser.
Jeder Besucher
der Tagesstadt bekommt  am 1. Tag eine persönliche Einführung und muss die Regeln unterschreiben.
Danach kann er die Chip-Karte bekommen. 
Bei den Karten sollten einzelne Häuser auch ausgeschlossen werden können.  
 Die Jugendstadt kann für einzlelne junge Leute für eine Woche, oder bei Sachbeschädigung länger gesperrt werden.

"Giraffenalarm“ über den Lautsprecher
"Gewaltfreie Kommunikation" nach Marschall Rosenberg 
ist inzwischen eine anerkannte Möglichkeit, mit der schnell und überzeugend ein Weg aus der Gewaltspirale erlernt werden kann. Die GFK ist eine hervorragende Methode, um Menschen zu helfen, friedlich miteinander umzugehen.
Es kann auch der Begriff „Einfühlsamen Konfliktbearbeitung“ dafür benützt werden und ist nicht zu verwechseln mit anitautoritärer Erziehung.  Unsere Normalsprache bei Konflikten ist die so genannte „Wolfssprache“. Es geht darum, diese in Giraffensprache zu übersetzen. Alle Bewohner der Wohnstadt, werden in Giraffensprache ausgebildet und auch die Jugendlichen aus der Tagesstadt können ein „Giraffendiplom“ erwerben.
Kommt es irgendwo auf dem Gelände zu einem Konflikt, so wird durch die Beobachter der Monitore Giraffenalarm ausgelöst und jede verfügbare Giraffe kann sich im Büro melden und wird zum Konfliktplatz geschickt.
Bei erfolgreichem „Giraffentanz“ d.h. „einfühlsamer Konfliktbearbeitung“ gibt es einen 1 € für die Giraffe oder eine Stunde Gutschrift für die Wohnstadtjugendlichen. Kommt keine Hilfe von den Jugendlichen, wird der Einsatz aus dem Büro vermittelt.

Lautsprecher
Jeder öffentliche Raum ist mit einem Monitor im Büro verbunden, und es kann in der Wohnstadt und Tagesstadt über Lautsprecher und in der Tagesstadt  auch überVideo in Kontakt getreten werden.
Die Lautsprecher in der Wohnstadt werden nur in Krisenfällen und nach Absprache  vom  Büro geschaltet.





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